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9. Monat
10. Monat
11. Monat
12. Monat

9. Monat

Ich glaube das war der anstrengendste Monat, den wir bisher hatten.

Wir sind umgezogen, und Sherry hat einen ganzen Sack voll neuer Hundefreunde kennengelernt. Ihr tat das natürlich gut.

Man nehme:
Eine große Wiese, ganz viele Hunde und viel Spaß und Übermut und es wird ein lustiger Spaziergang.

Was leider erschwerend hinzukam war die Tatsache, daß vor ein paar Wochen ihre erste Hitze eingesetzt hat. Das Toben mit anderen Hunden, besonders mit den männlichen Vertretern, war leider ersteinmal vorbei.

Witzig ist natürlich schon, daß sie den Rüden in der Umgebung ganz schön die Köpfe verdreht.

Natürlich war das nie ihre Absicht...

Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich ein Hund aus einem doch recht solide sitzenden Halsband herauswinden kann, wenn potentielle  "Spielgefährten" in Sicht sind...

So geschehen auf der Hundewiese. Ich hatte Sherry pflichtbewußt an der Leine, als uns ein etwas kopfloser Rüde entgegenkam.
Schwups war die Kleine entwischt und hüpfte schon liebestoll vor dem Rüden her.
Wir stürzten natürlich beide hinter unseren Hunden her, denn mit guten Worten kam man gar nicht mehr in deren Gehörgänge.

Wir konnten sie dann auch sicher wieder einfangen, bevor der Rüde zum Zug kam. Puh..., das war knapp.

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10. Monat

Aber auch diese Zeit ging vorbei, und die Normalität kehrte wieder ein.

Ich habe jedoch den Eindruck, daß Sherry seit diesen Tagen viel damenhafter geworden ist.
Sie ist jetzt viel ruhiger und wirkt manchmal wie eine kleine Lady. Sicher gibt es auch noch wilde und ausgelassene Momente, aber viel berechenbarer.
Vor allem kann man sie nun aus diesen "dollen 5 Minuten" herausrufen. Dann schaut sie auf und hört zu.
Der kleine Wildfang wird erwachsen...

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11. Monat

Man sagt: "Hund und Katz verträgt sich nicht".

Das stimmt manchmal genau so.

Zumindest bei nicht-an-Hunde-gewöhnten Katzen und viel zu wilden Hunden.
Sherry wird beim Ansicht einer Katze immer so ungestüm.
Kein Wunder.
Die meisten Katzen passen wunderbar ins Beuteschema.
- Klein und weglaufend -

Das Bemerkenswerte ist:
Ein Hund merkt anscheinend sofort, wenn er den Kürzeren ziehen würde.

Diese hier friedlich auf dem Stuhl liegende Katze sieht nur so aus, als ob sie mit der Situation zufrieden wäre.
Eigentlich war sie nur zufrieden, solange Sherry einen gewissen Abstand einhielt, der etwa so groß war wie auf dem Foto.
Sobald sie diesen Abstand unterschritt, entwich Eppi (der Katze) ein grollendes Knurren, und ihre Krallen blitzten im Lampenschein.
Sherry hielt sich erstaunlicher Weise daran. Sicher klang das Knurren in ihren Ohren genauso bedrohlich wie in unseren.
Kluger Hund!
Dieses Spiel trieben die beiden Tiere etwa eine Stunde, bis Eppi es dann doch vorzog, sich in die oberen Gemächer zurückzuziehen.

Sherry gab sich dann lieber ihrem zweiten Hobby hin:
Leuten beim Kochen zuzusehen.

Es ist für einen Hund sicher wie fernsehen, wenn er einem bratendem Etwas im Herd zuschaut...

 

 

 

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12. Monat

Ganz allmählich werden die Tage wieder länger, und vor allen Dingen die Abende länger hell. Manchmal habe ich den Eindruck, daß Sherry Frühlingsgefühle bekommt, denn sie mobilisiert im Moment wieder Energien, die im Winter anscheinend geschlummert haben.
Trotzdem sind natürlich Winterabende, an denen es draußen kalt ist oder regnet, Innen sehr gemütlich. Mit kleinen Spielchen und Kuscheleinheiten wird sich dann die Zeit vertrieben.


Ansonsten nutzt man natürlich jeden Sonnenstrahl, den man bekommen kann, denn Sonne belebt das Gemüt !

 

 

 

Hier zwei besonders schöne Aufnahmen in den ersten Sonnenstrahlen.