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Übersicht

1.   - 08. Woche
9.   - 12. Woche

13. - 17. Woche (4. Monat)

1. - 8. Woche

Wir fanden Sherry über den Tierschutzverein Flusentiere e.V. Damals hieß sie noch Flöckchen und war ein Welpe von einem sieben-köpfigen Wurf einer Schäferhung-Mischlings-Dame. (6 Weibchen und 1 Rüde) Der Vater, von dem wir nur ein Bild sahen, war wohl ein Labrador-Mischling.

Sie war gerade einmal 4 Wochen alt und lag noch wohlbehütet im Nest des Mutterhundes. Wir besuchten sie in den ersten Wochen und durften sie somit auf den ersten Schritten in die große, weite Welt beobachten.

Als sie 8 Wochen alt war, konnten wir sie dann endlich zu uns nehmen.

Bilder aus den ersten Tagen

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9. - 12. Woche

Die erste Autofahrt verlief sehr gut.  Das kleine Geschöpf quiekte zwar die ganze Fahrt über, und blickte uns hilfesuchend an, aber mit zwei Pausen kamen wir dann ohne Zwischenfälle zu Hause an. Sherry fiel sofort in einen tiefen Schlaf und erholte sich von den Reisestrapazen.
Danach ging es dann daran, das neue Lager zu begutachten. Der kleine Knirps blickte vorsichtig in jede Ecke. Die Küche war ihr am Anfang nicht so ganz geheuer, und sie wollte auch erst gar nicht hineingehen, aber mit etwas Geduld und ein paar Leckerchen wurde diese Hürde ganz schnell genommen.

Wir hatten einen Bastkorb von einem lieben Freund geschenkt bekommen, den sich Sherry jetzt vornahm. Innerhalb von wenigen Tagen merkte man, daß sie diesen Korb zum Fressen gern hatte. Er wurde von Tag zu Tag kleiner. Ansonsten knabberte sie aber zum Glück noch nichts an.

Was uns am Anfang etwas beunruhigte: Immer nach dem Fressen in den Abendstunden bekam Sherry ihre dollen 5 Minuten. Als ob sie einen Energieschub bekommen hatte, den sie nicht wegstecken konnte. Selbst ausgiebiges Spazierengehen half nichts. In dieser Zeit war sie nicht zu bändigen und wir wußten uns gar nicht zu helfen. Mitlerweile hat sich das aber gelegt.

Die Kleine wurde immer frecher und probierte kräftig aus, wie weit sie gehen kann. Zum Beispiel begann jetzt die Leinenbeißerei, die sich allerdings auch schnell wieder legte. Man mußte ihr nur ein Stückchen Holz anbieten, das sie nach Hause tragen durfte.

Langsam wurde sie stubenrein und man feierte fast ein Fest, wenn man mal wieder eine Nacht durchschlafen konnte. Das dumme war, daß sie keinen Laut von sich gab. So mußte man durch die Intensität des Fußgetrappels darauf schließen, wie dringend sie mußte.

Aber es wurde auch immer lustiger mit ihr. Wenn sie sich über ihr Spielzeug hermachte oder beim Spazierengehen über den Rasen fetzte.

 

Sie verbrachte aber auch noch viel Zeit mit Schlafen und Ausruhen ... 

 

 

... ihre Schlafstellungen wurden auch immer witziger.

 

In unserem Haus wohnt einer ihrer Freunde. Er heißt Grizzly und ist ein Spitz-Mischlings-Greis. Manchmal merkt man schon, daß das junge Gemüse nichts mehr für ihn ist, und er eigentlich lieber seine Ruhe hat, aber wenn es darum geht, einer jungen Hundedame die Gegend zu zeigen, ist er natürlich dabei.

 

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13. - 17. Woche (4. Monat)

Sherry wurde langsam größer (und länger). Sie probierte aus, wie sie mit hochgezogenen Lefzen aussah und was ein Ast machte, wenn man hineinbiß.

Wir meldeten uns in Toni Seilers Hundeschule an, und machten Sherry langsam mit dem Schulalltag vertraut. Für sie war es allerdings immer noch ein großes Spiel und nach der Schulstunde war sie regelmäßig total platt.

 

 
Am Rhein war die Kleine auch schon.
Wir liefen ein Stück den Rheinsteig entlang und Sherry fand schon bald die Bedeutung einer Bank heraus.

 

 
 

Das Rumtollen in den herrlich angelegten Feldwegen machte ihr aber eine Menge Spaß.

 

Die Ohren von Sherry konnten sich eine ganze Weile nicht entscheiden, ob sie stehen oder hängen sollen. Das ist wohl das extremste Hängeohr-Bild. Ich kann ja jetzt schon verraten: Es sind Steh-Ohren geworden.

 

 

Und dies ist eine Eigenart, die sie sich in den ersten Wochen ihres Lebens angeeignet hat. Am liebsten steckt sie die Nase ganz tief in den Schuh und schläft dann ein.
Man kann es gar nicht verstehen...

 

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